Was ist Shopware 6 und wofür wird es eingesetzt?
Shopware 6 ist eine moderne, in Deutschland entwickelte Open-Source-E-Commerce-Plattform. Sie wird vor allem im Mittelstand für B2B-, B2C- und B2B2C-Shops eingesetzt — von kleineren Markenshops bis zu internationalen Plattformen mit mehreren Sales Channels, ERP-Anbindung und individueller Funktionslogik. Stark sind besonders die API-First-Architektur, der Rule Builder, der Flow Builder und die offene Plugin-Struktur.
Was kostet ein Shopware-6-Onlineshop ungefähr?
Das hängt sehr stark von Sortiment, Funktionsumfang, Schnittstellen, Internationalisierung und Designanspruch ab. Kleine Standardshops sind im niedrigen fünfstelligen Bereich umsetzbar, anspruchsvolle B2B- oder B2B2C-Projekte mit ERP-Anbindung, Custom-Design und individuellen Plugins liegen deutlich darüber. Wir geben nach einem Erstgespräch eine ehrliche, etappierte Schätzung ab — mit klarer Trennung zwischen Prio 1, Ausbaustufen und optionalen Themen.
Wie lange dauert ein Shopware-6-Projekt typischerweise?
Ein priorisierter erster Go-Live ist je nach Umfang oft in 3 bis 6 Monaten machbar. Größere B2B2C- oder internationale Projekte mit ERP-Integration und Custom-Design dauern realistisch 6 bis 12 Monate bis zum produktiven Start. Wichtig ist, sich bewusst auf den ersten Go-Live zu fokussieren und weitere Themen sauber als Prio 2 einzuplanen, statt alles parallel zu erzwingen.
Welche Shopware-6-Edition ist für uns die richtige?
Für viele mittelständische Projekte reicht die kostenlose Community Edition. Eine Rise- oder Evolve-Lizenz ist sinnvoll, wenn Sie Subscription, direkten Hersteller-Support oder bestimmte Premium-Features benötigen. Beyond-Editionen werden vor allem bei sehr großen, komplexen Setups Mandantenfähigkeit im B2B Bereich, und weiteren tiefergehenden B2B-Funktionen oder besonders hohen Performance- und Service-Anforderungen relevant. Wir helfen bei der Einordnung im konkreten Fall - auch B2B Shops mit Community sind eine Möglichkeit immer abhängig von der Komplexität und den genauen Anforderungen.
Eignet sich Shopware 6 für reine B2B-Shops?
Ja. Shopware 6 ist für B2B sehr gut geeignet. Schon im Standard sind Kundengruppen, Kundengruppen spezifische Preise, Nettopreise, Rule Builder und ein flexibles Rechtesystem verfügbar. Für Self-Service-Funktionen wie Schnellbestellung, Rückstandsliste, Bestellhistorie, Wunschlieferdatum, Freigabeprozesse oder kundenspezifische Sortimente ergänzen wir Standardfunktionen, Mietplugins und individuelle Plugins so, dass am Ende ein Portal entsteht, das den Vertrieb wirklich entlastet.
Können B2B und B2C in einem Shop kombiniert werden (B2B2C)?
Ja, das ist eines unserer Kernthemen. Über Kundengruppen, Regeln, Sichtbarkeiten, individuelle Preise, getrennte Inhalte und ggf. eigene Sales Channels lassen sich B2B- und B2C-Welten sauber im selben Shopware-System abbilden. Entscheidend ist, dass Trennung und Prozesse von Anfang an klar gedacht werden — nicht nur im Frontend, sondern auch in Schnittstellen, Steuerlogik und Versandprozessen.
Wie wird Shopware 6 an ein ERP-, PIM- oder CRM-System angebunden?
Über die Shopware-API, über CSV-/JSON-Importe oder über eine Kombination aus beidem. Zuerst klären wir, welches System für welche Daten führend ist (z.B. Produkte aus dem PIM, Bestand und Bestellungen aus dem ERP). Danach planen wir Datenflüsse, Aktualisierungsintervalle, Fehlerfälle und manuelle Korrekturmöglichkeiten. So entstehen Schnittstellen, die im Alltag stabil laufen — nicht nur im Testsystem.
Wie funktioniert eine Migration von Shopware 5 zu Shopware 6?
In der Regel werden hier Kundendaten migriert und weitere Daten wie Produkte, Preise, Bestände etc. werden neu aus dem ERP-System übertragen. Im Einzefall ist dann die technische Lösung via API oder CSV/XML/JSON zu klären, auch abhängig von der ERP-Schnittstelle.
Wann ist ein eigener Sales Channel pro Land sinnvoll?
Eigene Sales Channels sind sinnvoll, wenn sich Länder in Sortiment, Preisen, Sprache, Domain, Zahlungsarten, Versand, Steuerlogik oder rechtlichen Inhalten deutlich unterscheiden. Wenn nur übersetzt wird und der Rest gleich bleibt, kann manchmal eine schlankere Struktur reichen. Wir bewerten das im Einzelfall und achten dabei besonders auf Wartbarkeit und sauberes Handling von Inhalten, SEO und Rechtstexten.
Welche Plugins entwickeln Sie selbst — und wann nicht?
Wir entwickeln eigene Plugins immer dann, wenn der Shopware-Standard nicht ausreicht und kein passendes Mietplugin in vernünftiger Qualität existiert. Wo Mietplugins gut funktionieren, nutzen wir bewusst diese — ggf. erweitern wir sie sauber, ohne den Update-Pfad zu zerstören. Beispiele aus eigener Entwicklung: Importer, Crossselling-Module, Vergleichs- und Listenfunktionen, diverse B2B-Plugins für versch. Funktionen, Custom-CMS-Elemente und Schnittstellenmodule.
Was passiert nach dem Go-Live? Bieten Sie Wartung und Support?
Ja. Wir begleiten Shops dauerhaft: technischer Support, Wartung, regelmäßige Shopware-Updates, Monitoring, Performance-Optimierung, Sicherheits-Patches sowie kontinuierliche Weiterentwicklung — sowohl auf der funktionalen Seite als auch bei Schnittstellen und Prozessen. Nach dem Go-Live entstehen oft neue Anforderungen aus Kundenfeedback und internen Abläufen, die wir zusammen mit Ihnen sauber priorisieren.
Wann lohnt sich ein Relaunch eines bestehenden Shops?
Typische Anzeichen sind: ein Shopware-5-Shop ohne Update-Pfad, lange Ladezeiten, ein hoher manueller Pflegeaufwand, im Core gehackte Funktionen, mobile Conversion deutlich unter Desktop, geplante Internationalisierung oder ein generell veraltetes Design. Sobald zwei oder drei dieser Punkte zutreffen, lohnt sich zumindest eine ehrliche Bestandsaufnahme — und meistens auch ein Relaunch auf Shopware 6.
Können Webseite und Shop in Shopware 6 integriert werden?
Ja. Mit Erlebniswelten, CMS-Pages und Custom-CMS-Elementen lassen sich Webseite und Shop in einem Shopware-System abbilden. Das spart doppelte Pflege, sichert ein konsistentes Design über die komplette Customer Journey und vereinfacht SEO & Tracking. Bestehende WordPress-Inhalte können je nach Setup automatisiert nach Shopware migriert werden — inklusive 301-Redirect-Mapping, damit Rankings nicht verloren gehen.
Welche Shopware-Plugins haben Sie selbst entwickelt?
Aus eigener Entwicklung kommen unter anderem: ein erweiterter CSV-/JSON-/XML-Importer mit Datenprüfungen und Reporting, B2B-Plugins wie Schnellbestellung und Rückstandsliste, individuelle Preise, Artikelstammdaten- und Preislistendownload, freie Individualartikel, Rabattlogik für dem Kunden zugeordnete Partner, Angebots- und Bestelllogik, Custom-CMS-Elemente für Erlebniswelten, Vergleichs- und Listenfunktionen sowie Schnittstellenmodule.
Welche Performance-Optimierungen sind in Shopware 6 möglich?
Auf Server- und Code-Ebene: HTTP-Caching mit Reverse-Proxy/Varnish, Redis für Sessions und Cache, optimierte Datenbankabfragen und Indizes, Lazy Loading, CDN-Anbindung für statische Assets sowie Elasticsearch für große Sortimente. Auf Frontend-Ebene: schlanke Templates, sauberes JavaScript-Loading, Critical CSS und gezielte Optimierung der Core Web Vitals.
Wie unterscheidet sich Shopware 6 von Magento, Shopify oder WooCommerce?
Sehr verkürzt: Shopify ist eine SaaS-Plattform mit wenig Tiefenkontrolle, dafür schnellem Start. Magento (Adobe Commerce) ist mächtig, aber im Mittelstand oft überdimensioniert und teuer im Betrieb. WooCommerce ist ein flexibles WordPress-Plugin, eignet sich aber selten für komplexe B2B-Anforderungen. Shopware 6 trifft im Mittelstand den Sweet Spot zwischen Funktionsumfang, individueller Erweiterbarkeit, Wartungsaufwand und Lizenzkosten — deshalb ist es unsere bevorzugte Plattform.
Wie aufwändig ist Shopware 6 in der Wartung?
Shopware 6 erhält regelmäßig Updates, sowohl Sicherheits- als auch Funktions-Releases. Wartung umfasst typischerweise: Updates der Shopware-Version, Updates installierter Plugins, ggf. Anpassungen am Custom-Theme oder an eigenen Plugins, Server-Pflege und Monitoring. Mit sauberer Architektur (klare Plugins, kein Hacking am Core) bleibt der Aufwand überschaubar — mit "schmutzigen" Anpassungen wird er schnell teuer. Genau deshalb arbeiten wir konsequent mit eigenen, kapselbaren Plugins. Aus unserer Sicht reicht in der Regel ein Major Update alle 1-1,5 Jahre und dazwischen Updates des kostenlosen Sicherheitsplugins von Shopware.
Sind Sie zertifizierter Shopware-Partner?
Ja. eseom ist zertifizierter Shopware Partner, Certified Developer und Certified Template Designer. Wir arbeiten seit über 9 Jahren mit Shopware und haben Projekte vom mittelständischen B2B- und B2C-Shop bis zum internationalen B2B2C-Setup umgesetzt.