Bestehende Schnittstelle prüfen
Gibt es vom ERP-, PIM- oder Middleware-Anbieter bereits eine produktiv bewährte Shopware-6-Anbindung?
API-basiert, dateibasiert oder als bewusst gewählte Mischform: Wir verbinden Shopware 6 vor allem mit ERP- und Warenwirtschaftssystemen, aber auch mit PIM, CRM, Newslettertools wie Klaviyo, Logistik, Marktplätzen und weiteren Drittsystemen – passend zu Datenmenge, Aktualitätsbedarf und den technischen Möglichkeiten der Gegenseite.
Der beste Weg ist nicht automatisch eine individuelle API-Entwicklung. Zuerst prüfen wir, ob bereits eine belastbare Standardschnittstelle oder Middleware existiert. Fehlen Funktionen oder Daten, vergleichen wir eine Erweiterung, eine Eigenentwicklung über API, einen dateibasierten Austausch oder eine Kombination daraus.
Gibt es vom ERP-, PIM- oder Middleware-Anbieter bereits eine produktiv bewährte Shopware-6-Anbindung?
Eine etablierte Integrationsplattform kann sinnvoll sein, wenn sie Datenmodell, Monitoring und Prozesse wirklich abdeckt.
Reicht die vorhandene Lösung nicht, definieren wir gezielt die fehlenden Daten, Regeln, Status und Aktionen.
Entscheidend sind Aktualität, Datenvolumen, Fehlerbehandlung, Budget und das, was das andere System liefern kann.
Die passende Architektur entsteht aus dem Gesamtprozess – nicht aus einer pauschalen Vorliebe für API oder CSV.
API und Datei vergleichenIn vielen Projekten kommen Produktinformationen aus einem PIM, Preise und Bestände aus dem ERP, Kundendaten aus CRM oder Warenwirtschaft und Marketingereignisse gehen an Newsletter- und Automatisierungstools. Wir klären, welches System für welche Daten führend ist und wie Rückmeldungen wieder zurückfließen.
Produkte, Preise, Bestände, Kunden, Aufträge, Belege und Status.
Produkttexte, Eigenschaften, Varianten, Medien, Dokumente und Übersetzungen.
Kontakte, Organisationen, Vertriebsstatus, Zuständigkeiten und Serviceinformationen.
Storefront, Kundenkonto, Warenkorb, Bestellungen, Regeln, CMS und integrationsnahe Custom Entities.
Profile, Einwilligungen, Segmente, Produkt- und Bestellereignisse für Automationen.
Versandaufträge, Labels, Tracking, Lieferstatus, Teillieferungen und Spedition.
Sortimente, Aufträge, Preise, Verfügbarkeiten, Portale und branchenspezifische Systeme.
Eine API ist ideal für aktuelle, gezielte und transaktionale Datenflüsse. Dateien sind stark bei großen Datenmengen, flexiblen Formaten, älteren Systemen und klaren Batch-Prozessen. Die Entscheidung treffen wir anhand des fachlichen Ablaufs und nicht anhand eines Schlagworts.
Genau an diesen Stellen entsteht der größte Nutzen individueller Integrationsarbeit: Wir ersetzen eine gute Standardschnittstelle nicht unnötig, sondern ergänzen gezielt fehlende Datenflüsse und korrigieren fachliche Lücken.
Eine bestehende API-Anbindung deckte Produkte, Preise, Bestände und Aufträge ab. Die benötigten Übersetzungen konnten vom Schnittstellenanbieter jedoch nicht in der geforderten Struktur übertragen werden. Deshalb wurde dieser Teil ergänzend über einen kontrollierten CSV-Import umgesetzt.
Die Standard-API transportierte die Kerninformationen, ließ sich vom Anbieter aber nicht weit genug anpassen. Projektspezifische Zusatzfelder und weitere Informationen wurden daher über definierte CSV-Prozesse ergänzt, ohne die bestehende Schnittstelle komplett neu zu bauen.
Bei einem älteren ERP ohne ausreichende API wurden mehr als 20 unterschiedliche XML-Dateien verarbeitet, die sich gegenseitig referenzierten. Medien wie MP3s und PDFs kamen zusätzlich über FTP; Bestellungen mussten in komplexen, vom ERP vorgegebenen Formaten zurückexportiert werden.
Schnittstellen sind mehr als Produktimporte. Wir verbinden fachliche Prozesse, Status und Rückmeldungen so, dass Shop, ERP und weitere Systeme mit einer konsistenten Datenbasis arbeiten.
Stammdaten, Kategorien, Eigenschaften, Varianten, Cross-Selling, SEO-Felder, Sales-Channel-Zuordnungen und Medien.
Listenpreise, Staffelpreise, Streichpreise, kundenspezifische Preise, Regeln, günstigster Preis und Währungen.
Lagerbestände, Lieferzeiten, Rückstände, mehrere Lager, Softreservierungen und projektspezifische Bestandslogiken.
Bestellexport, Positionen, Steuern, Zahl- und Lieferstatus, Kundenbestellnummern, Kommentare und ERP-Rückmeldungen.
Kundengruppen, Debitorennummern, Ansprechpartner, Adressen, Rollen, Freigaben, Vertriebszuordnung und Einwilligungen.
Produktbilder, PDFs, Zertifikate, Rechnungen, Lieferscheine, Preislisten, MP3s und kundenspezifische Dateien.
Leads, Kontakte, Segmente, Newsletter-Einwilligungen sowie Produkt-, Warenkorb- und Bestellereignisse für Klaviyo & Co.
Verarbeitungsstatus, Importhistorie, Fehlerlogs, E-Mail-Reports, Retry-Mechanismen und manuelle Neustarts.
Viele Standardanbindungen funktionieren grundsätzlich gut, bilden aber Sonderfelder, Bestandslogiken oder kundenindividuelle Prozesse nicht ab. Wir ergänzen diese Funktionen gekapselt, statt die vorhandene Integration unnötig zu ersetzen oder direkt im fremden Code zu verändern.
Standardisierte Datenflüsse bleiben im Verantwortungsbereich des bestehenden Anbieters.
Die Kommunikation über CSV- oder JSON-Dateien wird von etlichen ERP- und Warenwirtschaftssystemen bereits unterstützt. Dadurch lassen sich robuste Import- und Exportprozesse häufig umsetzen, ohne das führende System grundlegend verändern zu müssen.
eseom hat bereits für mehrere Kunden Schnittstellen zwischen Shopware 6 und ERP-Systemen umgesetzt. Dabei arbeiten wir eng mit dem Anbieter oder Betreuungspartner des anderen Systems zusammen, um eine performante, fehlerfreie und langfristig wartbare Integration zu entwickeln.
Wir haben hierfür ein eigenes Shopware-6-Plugin entwickelt, das sich für jeden Kunden gezielt individualisieren lässt. Mit inzwischen mehr als 10.000 Zeilen Code ist daraus ein umfangreiches Werkzeug entstanden, das als anpassbare Basis für sehr unterschiedliche Import-, Export- und Integrationsanforderungen dient.
Das Modul verarbeitet große Datensätze in Batches, nutzt verständliche Schlüssel wie Artikel- und Kundennummern und kann projektspezifisch um Felder, Prüfungen, Mappings und Exportformate erweitert werden.
Mehr zur CSV-/JSON-/XML-SchnittstelleEine Schnittstelle ist dauerhaft stabil, wenn Verantwortlichkeiten, Datenmodell, Fehlerfälle und Betrieb von Anfang an sauber definiert werden. Deshalb beginnt das Projekt nicht mit dem ersten API-Aufruf.
Welche Daten werden heute wo gepflegt, wer benötigt sie, wie aktuell müssen sie sein und welche manuellen Schritte sollen entfallen?
Wir bewerten Funktionsumfang, Datenmodell, Updatefähigkeit, Support, Kosten und reale Erweiterungsmöglichkeiten.
Felder, Schlüssel, Einheiten, Sprachen, Status, Relationen und Konfliktregeln werden fachlich und technisch dokumentiert.
API, Webhooks, Queue, CSV, JSON, XML, FTP/SFTP, Cronjobs, Batches, Retry und Reporting werden passend kombiniert.
Wir testen nicht nur Musterdatensätze, sondern Mengen, Sonderzeichen, Varianten, Referenzen, fehlerhafte Daten und Wiederanläufe.
Nach dem Start überwachen wir Datenflüsse, begleiten Fehlerfälle und erweitern die Integration bei neuen fachlichen Anforderungen.
Klare Verantwortlichkeiten, dokumentierte Datenflüsse und gekapselte Erweiterungen statt schwer wartbarer Einzellösungen.
Wiederholungen dürfen keine Dubletten oder falschen Bestände erzeugen. Verarbeitungsstatus bleiben nachvollziehbar.
Logs, Reports, Alerts, Retry und manuelle Korrekturmöglichkeiten verhindern unbemerkte Datenlücken.
Felder, Wertebereiche, Transformationen und Abhängigkeiten bleiben auch nach Jahren verständlich.
Neue ERP-Versionen, zusätzliche Felder, weitere Länder und geänderte Prozesse werden kontrolliert weiterentwickelt.
Die wichtigsten Fragen zu API, CSV, JSON, XML, ERP-Anbindungen, Middleware und dem laufenden Betrieb.
Schildern Sie uns die beteiligten Systeme, die wichtigsten Datenarten und den heutigen Ablauf. Wir prüfen, ob eine bestehende Lösung reicht, wo Erweiterungen nötig sind und welcher Integrationsweg belastbar und wirtschaftlich ist. Die Ersteinschätzung ist kostenlos und unverbindlich.